Bewerbung richtig gemacht

Soeben erreicht mich diese E-Mail. Äh … ernsthaft?

Ohne Anschrift? Ohne Telefonnummer? Ohne jegliche Information zur Person? Schulbildung? Alter? Na, dann antworte ich mal:

Guten Tag, mein Name ist Jan Mensing.
Wir bieten ausschließlich freie Ausbildungsplätze an. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen bereits vergebene Ausbildungsplätze nicht mehr anbieten können.
Unter unseren freien Ausbildungsplätzen könnte jedoch durchaus einer für Sie dabei sein, je nachdem, wonach Sie suchen.

Oder auch schön wäre:

Ja.

Meine Güte. Ich glaube wirklich, man kann die Arbeitslosenquote noch mal durch zwei teilen. Die eine Hälfte ist einfach zu blöd, sich zu bewerben. Selbst Schuld, Leistungen streichen. Echt jetzt. Aaaargh!

 

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4 Kommentare

Eingeordnet unter Ärger, Belanglosigkeiten

4 Antworten zu “Bewerbung richtig gemacht

  1. asyoulikeit

    Das ist doch keine Bewerbung, sondern nur eine Anfrage, ob es freie Stellen gibt! Sie ist höflich formuliert und beschränkt sich auf das wesentliche. Was soll daran falsch sein?
    Ihre Reaktion finde ich reichlich arrogant.

  2. Personaler

    Bin über Ihren Kommentar bei blog.rhein-zeitung auf Ihre Seite gestoßen.

    Nun zu Ihren Erguss:
    1) Es ist keine Bewerbung, sondern eine Anfrage.
    Sollten Sie dies nicht erkannt haben, wäre es nicht gut.

    2) Erwarten wirklich alle Personalverantwortlichen, dass Bewerber schon alles können?

    Wenn ja, müßten diese junge Menschen nicht irgendwo eine Ausbildung anfangen.
    Es wird den Jugendlichen oft vorgeworfen, sie würden sich gerne ins gemachte Nest setzen wollen.
    Umgekehrt wird ein Schuh draus:
    Die Ausbilder wollen nicht ausbilden, sondern bereits fertiger Allrounder,
    die man für ein Azubi-Appel-und-ein-Ei die Arbeit einer Vollzeitkraft machen lassen kann.

    Und eine E-mail ist – ob man es nun glaubt oder nicht – ein formloses Kommunikationsmittel. So ähnlich wie ein kurzes Telefonat.

    3) Haben Sie Nichts Besseres zu tun, als sich über solche Banalitäten auszulassen?

  3. Jan

    Beschränkt sich auf das Wesentliche? Wir bilden mehr als nur einen Beruf aus 🙂 und, ja, dies ist das Internet. Dort habe ich wirklich nichts besseres zu tun. Vielleicht lesen Sie meine übrigen Einträge, dann merken Sie das schnell.

  4. Na Sie antworten auch auf

    „Können Sie mir sagen, wie spät es ist?“

    mit

    „Ja!“

    oder? 😉

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