Anekdoten

Ob des schönen Wetters radelte ich mit meinem Sohn in den Zoo. Dort angekommen stellte ich mit Hilfe moderner Kommunikationsmittel fest, dass unsere Begleitung noch etwas auf sich warten lassen würde, die Zeit jedoch war günstig: bereits bei Querung des Aasees via der altehrwürdigen Torminbrücke 2.0 war mir das stinkende Passagierboot „Professor Landois“ auf seiner Rundfahrt begegnet, und da stinkende Motoren umgekehrt proportional zur Reisegeschwindigkeit sind, schickte sich das „Solarschiff“, dem man einige Photovoltaikzellen aufs Dach geklebt hat, um diesen Namen zu rechtfertigen, gerade an, am Zoo anzulegen.

Mein Sohn betrachtete das vergnügt, der Kahn wendete ächzend und kam zu liegen. Immerhin: ein innovatives, elektromagnetisches Anlegesystem ist verbaut, damit der Kapitän sich keine Mühe mit Seemannsknoten machen muss. Zack, plopp, liegt das Boot fest.

Heraus stiegen eine Familie und eine Dame im Hosenanzug und hochhackigen Schuhen. Sie telefonierte und wirkte sehr geschäftig. Sie sprach: „Diese Stadt ist eine einzigartige Kombination! Wer hier leben darf, der hat wirklich das große Los gezogen!“

Nun wisst ihr, in was für einer Stadt ich lebe. Die andere Anekdote schreibe ich ein anderes Mal, denn zum einen machen sich zwei Blogeinträge besser als einer, zum anderen tun mir die Schultern ziemlich weh von der bekloppten Haltung beim auf die Ellenbogen aufgestützten Schreiben auf dem iPad im Bett. Aua. Gute Nacht.

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