Eines Tages

Es war einmal ein Mann, der wollte aufs Klo. Da begegnete er uns, als wir gerade vor Franzis Wohnung standen. Er fragte, ob er mal dürfe, er würde auch zahlen. Leider sah er sehr unhygienisch aus, daher verneinte Franzis Mann seinen Willen. Denn siehe: freilich hätte der Mann das Klo von oben bis unten voll gekackt.

Diese Episode fand sich gespeichert in den Entwürfen meines WordPress-Blogsystems. Wie fein. Dann will ich nun mal weiter schreiben, denn er letzte Eintrag ist schon über einen Monat her, und mein ärgster Konkurrent um die Krone „attraktivster Blogger aus Münster mit einem Vornamen mit entweder drei oder drei-Quadrat Buchstaben und keinem Y“ schreibt quasi im Minutentakt und kriegt dafür von mir auch noch haufenweise +1 auf Google.

Wieviele +1 von Google wiegen ein -1 im Real Life auf? Ich weiß es nicht, aber schätzungsweise sind es zwei.

Am Wochenende hatten wir Besuch. Dann kam noch mehr Besuch und der hatte eine Hilti dabei, die sich in die Decke bohrte, wie leiwand Franz von Assisi. Diesen Vergleich habe ich übrigens aus den ARD Vorabendserien, in denen man mir zunehmend weis machen will, die katholische Kirche in Spanien berate junge Frauen wohlwollend zum Thema Abtreibung.

Weiß machen will man mir hingegen die Wäsche, und zwar mit meinen neuen Miele-Produkten. Zwei von denen habe ich übereinander ins Badezimmer gestellt, das andere hat auch fünf Mark. Entschuldigung, kleine Entgleisung nach 1991.

Die netten Menschen, die offiziell meine Schwiegereltern wären, wäre ich verheiratet, was allerdings natürlich bald sein könnte, da meine Partnerin meine Coke-Zero-Sucht endlich anerkannt hat und mit Kräften unterstützt, bislang immer ein Ausschlusskriterium, besitzen seit einer längeren Weile die fast dem Lebensalter meines Bruders entspricht ähnlich gelagerte Produkte aus Gütersloh und sind damit sehr zufrieden.

Daher der Kauf. Wir sind bislang auch sehr zufrieden.

Wenn ich in Kürze kostengünstig ein Powerlan Set erstehen kann, gibt es hier demnächst eine Webcam mit Live-Blick in unseren Keller. Wer das Projekt unterstützen will, kann gerne über PayPal spenden. Keine Beträge unter 50.000 € bitte, sonst lohnt der Aufwand nicht und ich müsste nicht die ganzen Geldwäsche-Formulare ausfüllen.

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6 Kommentare

Eingeordnet unter Belanglosigkeiten

6 Antworten zu “Eines Tages

  1. Fräulein Rottenmeier

    Was für eine Satzstellung, Herr Mensing! Bitte nochmal überprüfen. Herzlichst, Ihre Deutsch- und Mathematiklehrerin.

  2. Die Satzstellung ist vollkommen in Ordnung, wertes Fräulein Rottenmeier. Interessant, dass Ihre IP-Adresse, von der Sie Ihren Kommentar abgegeben haben, mit derjenigen übereinstimmt, unter der ich auf meine eigene, externe Festplatte zugreifen kann. Wie haben Sie sich bloß Zugriff zu meinem WLAN verschafft. Sie wissen, dass das illegal ist? Die Klage läuft.

  3. Es ist weniger die Satzstellung als vielmehr die fehlenden Kommata im ohnehin auf seine Bezüge diffizilen Bandwurmsatz des vorletzen Absatzes, die „Fräulein Rottenmeier“ irritieren.

    Mir hingegen ist das mit den fünf Mark schleierhaft geblieben …

    • Fräulein Rottenmeier

      Herr Lubux hat heimlich die Satzstelllung geändert, die mich so irritiert hatte. Die fünf Mark bleiben mir auch ein Rätsel. Aufklärung bitte!

  4. Jan

    Die fünf Mark beziehen sich auf den bekannten Klassiker der Antiwitze: „Gehen zwei Kais über die Straße. Der andere hat auch fünf Mark.“ Ähnliche Witze dieser Kategorie sind „Sitzen zwei alte Pferde im Keller und stricken Heizöl.“ und dergleichen.

  5. Oder: „Was ist der Unterschied zwischen einer Krähe?“ lol

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